Lazjazz Debut Album Out Now

 

 ” Mit ausdrucksstarker Stimme und bemerkenswerter Reife ” (Jazzthetik)

” Die junge Sängerin und Folkwangstudentin Ayca Mirac schöpft ihre Inspiration größtenteils aus türkischen und lazischen Wurzeln, um ihrer Vision folgend, eine einzigartige Verbindung von Tradition und Moderne zu formen.
Ayca Mirac fügt auf ihrem Debutalbum den kreativen Dialogen zwischen europäischem Jazz und dem Schatz  traditioneller Klänge des Ostens somit ein spannendes Kapitel hinzu.
Ihre Stimme strahlt dabei als helles Gestirn, das am Vokalhimmel gerade erst aufgeht!
Das Siedlungsgebiet der Lazen liegt an der Schwarzmeerküste der Türkei und in Georgien. Kultur, Sprache und Musik sind dort vom Aussterben bedroht.”         (WDR 3)

” Ein starkes Debüt ” (Jazzpodium)

” Miraçs Grundton ist ein lyrisch-zarter, es gibt aber auch tänzerische Momente, stellenweise geht sie ins Impressionistische. Mir ihrem Erstling ist ihr ein großartiger Spagat gelungen. Sie vereint musikalisch das Erbe der Mutter, die sich für den Erhalt der lasischen Kultur und deren Idiom einsetzt, mit der türkischen Herkunft ihres Vaters, des Dichters Yasar Miraç.” (Jazzthing)

” Lazjazz: Ein bemerkenswertes Debüt” (Deutschlandfunk Kultur)

” Weltmusik in Bestform: Die in Deutschland geborene Ayça Miraç erweist ihren Vorfahren am Schwarzen Meer eine Reverenz von inniger Schönheit. Miraç lernte die heute bedrohte Sprache Lasisch, vertonte Gedichte und adaptierte überlieferte Tanzmusik. Sie wählte das Klanggewand eines Jazztrios samt Geige. Betörend schön ist Ayça Miraçs Gesang. Beim Zuhören bleibt kein Auge trocken – und kein Bein am Boden.” (KulturTipp)

 ” Es gelingt ein kreativer Dialog zwischen Jazz und traditionellen östlichen Klängen. ” (Concerto)

 

Referenzen:
Radio: 
WDR 3, Deutschlandfunk Kultur, SRF Kultur, MDR, RBB
 
Förderung:
Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen im Auftrag vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, IKF und e.c.c.e.                                                                  
 

Ayça-Miraç_Lazjazz_Cover-high

 

Die junge Jazz-Sängerin und Folkwang-Studentin Ayça Miraç schöpft Inspiration aus ihren teils türkischen, teils lasischen Wurzeln, um ihrer Vision folgend, eine einzigartige Verbindung von Tradition und Moderne zu formen.
Als Ausgangspunkt hierfür dient ihre Leidenschaft für Improvisation.

Aufgewachsen mit dem freien Klavierspiel ihres Vaters, einem renommierten türkischen Dichter und Schriftsteller, kam sie schon früh mit spontan kreierten Klängen in Berührung und erhielt von Kindheit an eine musikalische Ausbildung. Durch den regelmäßigen Sommeraufenthalt im Zweitwohnsitz der Familie am Bosphorus, entwickelte die Sängerin eine sehnsuchsvolle Verbindung zu Istanbul, dessen geschichtlich und geographisch einzigartige Konstellation als pulsierende Weltmetropole und Drehkreuz zwischen Ost und West, sie und ihren Zugang zur Musik stark geprägt hat. Ihre Eigenkompositionen spiegeln außerdem ihre tiefe Verehrung für europäische und amerikanische Musiktraditionen wieder. Neben modernen Vertonungen von Gedichten ihres Vaters, schreibt sie auch Lieder mit eigenen englischen Texten. Besonders am Herzen liegt ihr die Auseinandersetzung mit ihren lasischen Wurzeln mütterlicherseits. Das Siedlungsgebiet dieses zerrissenen Volkes liegt an der grünen Schwarzmeerküste der Türkei und in Georgien. Ihre über Jahrtausende mündlich tradierten Lieder, werden als Teil der georgischen polyphonen Gesänge zum UNESCO Weltkulturerbe gezählt. Trotzdem ist ihre südkaukasische Sprache und ursprüngliche Kultur weiterhin vom Aussterben bedroht.

Aus diesen verschiedenen Einflüssen entstehen im musikalischen Dialog mit ihren Kölner Mitmusikern eine hochemotionale Tonsprache, in der Ayças Stimme, deren türkischer Name „leuchtend wie der Mond“ bedeutet, frei strahlen kann.

Der gleichberechtigte Austausch der Musiker, die bereits viel Erfahrung im In- und Ausland sammeln konnten, gibt jedem Bandglied genug Freiraum, seinen individuellen Stil kreativ einzubringen.